Lügen

      und kurze Beine

 

Lügen

Kleine Lügen

Mittlere Lügen

Preisfindung

Euro

Mittelgroße Lügen

Große Lügen

Herausgeber


 
Preisfindung

(Dieses Denkstück schlage ich als Übungsaufgabe für Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester vor.   – dl)

Behauptung:

Dreistellige Netzanschriften (domain names) der Form XYZ.com oder XYZ.de sind nicht viel wert.*

„Beweis“führung:

– „Den Preis für etwas (Buch, Brötchen, Haus usw.) kann man am besten feststellen, während es verkauft wird: denn Verkäufer und Käufer können am besten den richtigsten Preis festlegen.“
– „Erstens werden dreistellige Netzanschriften nicht häufig gehandelt (7stellige usw. werden viel öfter ver- und gekauft).“
– „Zweitens erzielen sie dann Preise vorwiegend im mageren 3stelligen Euro-Bereich (Mitteilung von H.).“

Schlußfolgerung:
= „Also sind solche 3-Buchstaben-Anschriften nicht übermäßig viel wert.“

Frage:

Fallen mithin auch

ARD.de, ZDF.de, WDR.de, NDR.de, NTV.de, DLF.de,
DSL.de, taz.de, FAZ.de,

CDU.de, SPD.de, FDP.de, BRD.de,
BMW.de, IGM.de, HSV.de, DPD.de, HDW.de, BBC.com,
USA.com, DSL.com, PHP.org,  . . .
unter die obige Feststellung?

 

 

so ähnlich:

Buchenwald

Behauptung:

Die Buchen (Fagus sylvatica) in einem Wald sind im Durchschnitt 48 cm hoch.

„Beweis“:

Auf einer bestimmten Fläche stehen (z.B.):
4 Buchen je 40 m,
15 Buchen von ungefähr 3 m  und
1332 Buchen von ungefähr 10 cm  (diesjährige Sämlinge, bevor die Rehe sie abfressen).
Zusammen 4x40 + 15x3 + 1332x0,1 = 160 + 45 + 133,2 = 648,2 Meter, geteilt durch 4 + 15 + 1332 = 1351
macht 648,2 / 4351 = 48 cm.

Also sind die Buchen im Durchschnitt 48 cm hoch.

Richtig?